Was ist eigentlich ein Naturcoaching?

Ist Naturcoaching bloss ein gewöhnliches Coaching in einer aussergewöhnlichen Umgebung? Ist jedes Coaching, das nicht in vier Wänden stattfindet, automatisch auch ein Naturcoaching? Nach meinem Verständnis nicht.

Wenn die Natur blosse Kulisse ist und im Coaching nicht mit und im Einklang mit der Natur, mit ihren Kräften und mit ihrer Weisheit gearbeitet wird, handelt es sich nach meinem Verständnis nicht um ein Naturcoaching, sondern „bloss“ um ein normales Coaching in einem ungewöhnlichen Setting, in diesem Fall in der Natur. Daran ist nichts falsch, solche Coachings führe ich auch. Es sind aber eben keine Naturcoachings.

Die Natur ist der Coach

In einem Naturcoaching ist die Natur der eigentliche Coach. Wir arbeiten je nach deiner Fragestellung in einer passenden Umgebung  mit geeigneten Methoden und Naturmaterialien. Wir beziehen die Jahreszeiten und ihre Qualitäten sowie die Naturwesen ins Coaching ein. Du fühlst Dich achtsam in die Natur ein und wirst das, was Du eigentlich schon bist: ein Teil der Natur.

Du bist Natur!

Die meisten von uns haben bloss vergessen, wie sich das anfühlt. Im Naturcoaching werden wir, vor allem in den längeren Formaten, diesen natürlichen und besonderen Zustand wiederherstellen. Du wirst dabei wesentlich empfänglicher für die Hinweise und Antworten, die die Natur Dir auf Deine Fragestellung gibt. Und das kann Dein Leben nachhaltig verändern.

Schau ganz tief in die Natur, und Du verstehst alles besser.

Albert Einstein

Die Natur ist Dein Spiegel

Die Natur fungiert als Impuls- und Hinweisgeber, als Hort der Symbole, als Spiegel und auch ganz profan als Materiallieferant für verschiedene Interventionen. Schon durch ihr schlichtes Dasein, aber auch durch ungewohnte Situationen oder besondere Herausforderungen beispielsweise durch die Witterung kann die Natur beim Klienten den einen oder anderen Knoten lösen.

Martin Wehrle drückt das so aus: „Die Natur hat auf den Klienten einen wohltuenden Effekt: Er, der sich sonst als Mittelpunkt der Welt fühlt, schlüpft in eine Nebenrolle. Klein kommt er sich vor, wenn er sieht, wie hoch die Bäume aufschiessen, wie endlos weit sich das Himmelszelt spannt, wie prächtig der glutrote Sonnenball hinter den Bergen verschwindet. Und klein kommt sich nicht nur der Mensch vor, klein erscheinen ihm auch seine Sorgen und Probleme – dieselben, die im Treibhaus des Büros noch zu irrwitziger Grösse zu wachsen schienen.“

Zitat Wehrle aus:
Wehrle, Martin: Die 50 kreativsten Coaching-Ideen; managerSeminare Verlags GmBH, Bonn, 2018

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