Die Stille des Waldes: Eine Reise zu sich selbst

Karin suchte sich ihren Weg durch den Wald. Es kam ihr vor, als würde der gewundene Waldweg, dem sie durchs Unterholz folgte, ihr Inneres spiegeln. Manchmal schien sie die Orientierung komplett verloren zu haben, doch dann ging es doch irgendwie weiter.
Mit ihren bald 46 Jahren war sie an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, an dem sie mehr wollte. Nicht nur Wissen, sondern auch Antworten auf ihre inneren Fragen und persönlichen Herausforderungen. Auf Empfehlung einer Freundin entschloss sie sich, einen Coach aufzusuchen – jemanden, der nicht nur Wissen vermitteln, sondern ihr auch helfen konnte, eine tiefere Verbindung zur Natur und zu sich selbst herzustellen.
Schliesslich erreichte sie eine kleine Lichtung, wo «der Coach» auf sie wartete. Sein graues Haar schimmerte im dämmrigen Waldlicht und seine Augen strahlten eine Weisheit aus, die durch jahrelange Erfahrung und Selbstreflexion gewachsen war.

„Karin, willkommen“, begrüsste er sie mit einem warmen Lächeln. „Ich freue mich, mit dir auf diese Reise zu gehen. Aber bevor wir beginnen, denke daran: Die Natur ist Stille, und Stille ist dein Lehrer“.

Die Worte hallten in Karins Gedanken nach, als sie sich auf den Boden setzte und die Geräusche des Waldes um sich herum aufnahm. Blätter raschelten leise im Wind, Vögel zwitscherten in den Baumkronen und der entfernte Ruf einer Eule erfüllte die Luft. Es war eine Stille, die mehr sagte als Worte, und Karin spürte, wie sich ihre Sinne öffneten.
„Wonach suchst du, Karin?“, fragte der Coach, der sich neben sie setzte.
„Ich weiss es nicht genau“, gestand sie. „Ich habe das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ich suche Antworten auf Fragen, die ich mir selbst nicht stellen kann.“
Der Coach nickte verständnisvoll. „Lass uns damit anfangen, die Natur als unseren Lehrer zu betrachten. Schau dich um, nimm alles wahr, ohne es zu analysieren. Lass die Natur zu dir sprechen.“

Die beiden sassen schweigend da und Karin versuchte, sich mit der Natur um sie herum zu verbinden. Ihre Augen wanderten über die Blumen am Boden, die Blätter über ihr, den klaren Himmel. Mit der Zeit merkte sie, dass die Natur ihre eigene Art hatte, zu lehren – ohne Worte, ohne Erklärungen, einfach durch ihr Dasein.

„Was spürst du, Karin?“, fragte der Coach leise.
„Ich spüre die Ruhe“, antwortete sie. „Es ist, als ob die Natur mir sagt, dass alles seinen Platz hat und dass auch ich meinen Platz finden werde.“
Der Coach lächelte. „Genau, die Natur ist die Stille und die Stille ist der Lehrer. Lass uns tiefer gehen. Schliesse die Augen und stelle dir vor, dass du ein Teil dieser Natur bist. Spüre, wie die Elemente um dich herum wirken – die Erde unter dir, die Luft um dich herum, das Licht, das durch deine geschlossenen Lider fällt.“

Karin folgte den Anweisungen und tauchte ein in eine Welt der Empfindungen. Sie spürte den festen Boden unter sich, die sanfte Brise auf ihrer Haut und das warme Sonnenlicht, das durch ihre geschlossenen Augenlider drang. Eine tiefe Verbundenheit mit der sie umgebenden Natur erwachte in ihr.

„Jetzt, Karin, denk an eine Herausforderung in deinem Leben. Spüre, wie die Natur dir Antworten gibt. Lass die Stille sprechen.

Karin dachte an ihre beruflichen Unsicherheiten und persönlichen Beziehungsprobleme. Während sie in der Stille verweilte, begannen sich in ihr Gedanken und Erkenntnisse zu formen. Die Natur schien ihr leise zuzuflüstern, dass Veränderung ein natürlicher Teil des Lebens ist und dass sie die Kraft hat, ihren eigenen Weg zu finden.

Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, als Karin und der Coach langsam durch den Wald wanderten. In den nächsten Wochen führte der Coach sie durch verschiedene Übungen des intuitiven Lernens und der Selbstreflexion, immer geleitet von der Weisheit der Natur.

Als sie eines Tages an einem klaren Bach sassen, sprach der Coach über die Bedeutung von Wachstum. „Sieh dir das Wasser an“, sagte er und zeigte auf den Bach. „Es fliesst, verändert Form und Richtung, aber es hört nie auf zu fliessen. So ist das Leben – ständige Veränderung, ständiges Wachstum.“
Karin nickte nachdenklich. „Aber manchmal habe ich Angst vor der Veränderung.“
Der Coach lächelte. „Die Natur lehrt uns, dass Veränderung eine natürliche Ordnung ist. Wenn wir uns dem Fluss des Lebens hingeben, können wir mit ihm wachsen und lernen. Wie der Fluss sind wir ein Teil des Ganzen. „

Die transformative Reise von Karin und dem Coach ging weiter, und mit der Zeit fand Karin nicht nur Antworten auf ihre Fragen, sondern auch eine tiefere Verbindung zu sich selbst. Sie erkannte, dass die Natur nicht nur ein Ort des Lernens war, sondern auch ein Spiegel ihrer eigenen inneren Landschaft.

Als die Sonne an einem ganz besonderen Tag unterging und der Wald in Dunkelheit getaucht war, sassen Karin und der Coach am Lagerfeuer. „Karin, erinnere dich immer daran, dass die Natur Stille ist, und Stille ist der Lehrer“, sagte der Coach, während die Flammen tanzten. „Deine Reise endet nie. Du bist ein lebendiger Teil dieses Universums, immer im Fluss des Lebens.

Karin lächelte schweigend, dankbar für die Erfahrungen, die sie gemacht hatte, und für den Coach, der sie auf dieser transformativen Reise begleitet hatte. In der Stille der Nacht spürte sie eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, ihren Weg im Leben zu finden.

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